Die unsichtbare Zahnspange gibt es schon seit zwanzig Jahren

Die unsichtbare Zahnspange ist nicht ganz neu auf dem Markt.

Das innovative Produkt tauchte erstmals Ende der 1990er Jahre auf. Zuerst in Kalifornien, dann in anderen Teilen der Welt. „Seitdem empfehlen wir sie unseren Patienten; sie war damals für die Zahnpflege eine echte Revolution“, sagt Zahnarzt Dr. Thomas Zartmann, MSc.

Natürlich hat sie sich in den letzten zwanzig Jahren weiterentwickelt. Verbessert haben sich der Materialeinsatz ebenso wie die Erstellung von Computermodellen. Dann erschienen 3D-Drucker auf der Bildfläche. „Die Zahnmedizin hat sich praktisch seit meinem Studium kontinuierlich verändert“, erläutert Zahnärztin Dr. Maike Tauchert. „Wir suchen vor allem nach minimalinvasiven Methoden. Heute stehen ganz offensichtlich die Ästhetik und allgemeine Gesundheit der Mundhöhle im Vordergrund.“

Kein Metall mehr

Was die unsichtbare Zahnspange betrifft, so erlebt diese gerade in der letzten Zeit den größten Boom. „Materialien wie Metall sind praktisch verschwunden“, erläutert Zartmann. Ihm zufolge wird mehr mit Keramik und biokompatiblen Materialien gearbeitet, aus denen eben auch die unsichtbare Zahnspange hergestellt wird. Auch deshalb ist sie weitaus schonender für die Mundhöhle als die klassische aus Metall.

„Außerdem kommen die Patienten mit ihr viel besser zurecht. Einfach deshalb, weil sie unsichtbar ist“, ergänzt der Zahnarzt. „Man kann sie den ganzen Tag tragen, ohne dass sie von irgendjemandem bemerkt wird.“ Sie schränkt Sie einfach nicht mehr ein, sowohl, was die Ästhetik betrifft, als auch den Gesamtkomfort. „Außerdem werden die Zähne in den meisten Fällen schneller begradigt und der ganze Prozess ist flexibler“, bemerkt Tauchert abschließend.

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