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Sind Zahnschienen schmerzhaft?

„Schönheit tut weh“, hat Beyoncé einmal gesagt. Und in vielen Fällen stimmt das. Teile unseres Körpers zu verschieben, ist ein schwieriger Prozess – wenn man bedenkt, dass schon das Dehnen der Muskeln nach dem Joggen schmerzhaft sein kann.

Zum Glück sind unsere unsichtbaren Zahnschienen viel sanfter als das Stretchen! Wir haben durch eine groß angelegte Untersuchung in allen Altersgruppen viel über die verschiedenen Erfahrungen mit transparenten Aligners herausgefunden. Und das Ergebnis wird dir gefallen: Es tut nicht weh, kann jedoch in den ersten Tagen als unangenehm empfunden werden. Das Feedback besagt auch, dass die durchsichtigen Zahnspangen im Gegensatz zu herkömmlichen Spangen mit Metallbrackets kaum spürbar sind.

Die ersten Tage

Die ersten Tage mit den neuen Zahnschienen können zur Herausforderung werden: „Ich hatte ständig das Gefühl, einen vollen Mund zu haben – schwer zu beschreiben “, sagt Frau Sosostris über den ersten Tag mit ihren unsichtbaren Zahnschienen. „Es hob irgendwie meine Oberlippe an. Manche Leute fragten mich sogar, ob ich eine Lippenbehandlung hatte. Aber die Schienen hat niemand bemerkt, bis ich sie herausgenommen habe“, fügt sie hinzu. Außerdem kann es zu vermehrtem Speichelfluss im Mund kommen. Nicht so viel, dass man ständig ausspucken muss, aber es könnte durchaus wahrgenommen werden. Es gibt auch andere Erfahrungen: „Es tat etwa drei Tage lang weh. Nicht nur meine Zähne, auch die Unterseite meiner Zunge wurde rau, weil ich immer wieder über die Schienen fuhr. Andererseits war ich begeistert, weil ich wirklich spürte, wie sich die Zähne bewegen. Trotzdem fragte ich mich, ob ich damit alle zwei Wochen bis zum nächsten Wechsel der Schienen fertig werden würde. Am dritten Tag ließ der Schmerz jedoch vollständig nach. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt schon erkennen, dass mein Biss ein ganz anderer war. Auch die Schmerzen während der Nacht gingen weg“, sagt Frau Equitone.

Jede Erfahrung ist individuell

Aus unserer Forschung liegen uns viele Informationen vor. Das wesentliche Ergebnis ist, dass jede Erfahrung je nach Veranlagung und Prädisposition individuell ist. Einige spüren einen leichten Druck oder erste Veränderungen in ihrem Biss, andere empfinden die Neuausrichtung als schmerzhaft. Sollten die Schmerzen länger als 5 Tage andauern, ist eine Absprache mit dem behandelnden Arzt zu empfehlen.

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Gewöhnung und Ernährung

Nun kommen wir zu den begleitenden Ritualen, an die du dich schnell gewöhnen wirst – wie die anfängliche Ernährungsumstellung. Wenn du in den ersten Tagen Schmerzen hast, solltest du auf flüssige Mahlzeiten wie Suppen, weiches Gebäck o.ä. umsteigen. Am dritten Tag kannst du wieder zu Fleisch und Gemüse wechseln. Auch das Abbeißen eines Schokoladenstücks sollte kein Problem darstellen. Und: Du solltest dir nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen und dies vorher einplanen. Ein positiver Aspekt dabei ist die hohe Motivation, sich an eine regelmäßige Ernährung zu halten. Es ist keinesfalls so, als würde man seine Tage nur mit Zähneschrubben verbringen. Die meisten Anwender putzen etwa 6 – 8 mal täglich, was ihren Zähnen zusätzlich zugute kommt.

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